Die farbenfrohen Rhyolith-Berge um Landmannalaugar und Lakagígar um den erloschenen Vulkan Laki liegen dicht beieinander. Laki sorgte im 18. Jahrhundert für den größten der Menschheit bekannten Vulkanausbruch. Er und seine weit über hundert Nebenkrater zeugen noch heute, von weichem Moos bewachsen, still von der Naturkatastrophe.
Die Eisberglagune Jökullsarlón ist ein Schmelzwassersee, in dem malerisch große Eisbrocken treiben; sie schmelzen langsam ab oder treiben ins Meer. Wir kommen uns vor wie in der Arktis. Das Foto auf dieser Seite zeigt die Lagune.
Der Kaltwassergeysir Strokkur hält seine Besucher gern zum Narren, indem er einen Ausbruch "antäuscht", der Gullfoss zeigt seinen berühmten Regenbogen in der Abendsonne. Nach einem Abstecher zu den Eishöhlen wie Surtshellir und weiteren Solfataren bei Hveravellir nehmen wir Kurs nach Norden, immer dem Regenwetter ausweichend. Der Myvatn, ein großer und flacher See, der Vulkan Krafla und weitere geothermale Anzeichen für den heißen Kern der Insel liegen dort.
Nach einer Fahrt auf einem umgebauten Kutter in der Buch von Husavík, auf der wir Wale und Tümmler sehen, ist es Zeit für ein Bad in einem warmen See. So etwas wünscht man sich auf dem Festland! Wir fliehen vor einer Kaltfront und umrunden bei strahlender Sonne die Halbinsel Snæfelsnes, wo Jules Vernes Helden in "Reise zum Mittelpunkt der Erde" den Einstieg fanden. Den krönenden Abschluss bildet mit dem Dettifoss der größte Wasserfall Europas, den wir im Nieselregen besuchen, was dem Naturschauspiel keinen Abbruch tut.
Im Film verfolgen Sie auf einer animierten Landkarte, wo auf Island wir uns befinden. Nicht nur für den Fall, dass Sie bald selbst nach Island reisen...
